Über diese Sportart bin ich eigentlich erst auf den Geschmack des Hockey-Spielens gekommen. Sportexperten auf der ganzen Welt bezeichnen das Spiel mit dem Puck als „DAS SCHNELLSTE MANNSCHAFTSSPIEL DER WELT“ – und das nicht zu unrecht. In kaum einer anderen Sportart findet man so viele Herausforderungen:

  • Geschwindigkeit des Spiels
  • Ganzkörpertechnik (Eislaufen, Stocktechnik)
  • Übersicht
  • Dauernde Einbindung in das Spielgeschehen (nicht ewig sinnloses Positionieren)
  • Sinn für Spielfluss
  • keine Schauspielereien bei Körperkontakt (stört mich am meisten beim Fussball: Wenn jemand schön fällt ist´s oft schon ein Foul; Beim Eis-/Streethockey gibt es hier klare Regeln und deren Anwendung fällt den Schiedsrichtern viel leichter (Streethockey: kein Körperkontakt, Eishockey: Bodychecks sind immer erlaubt, Stockvergehen werden geahndet)

Dies sind für mich die Hauptgründe, warum ich dem Fußball zugunsten des Hockey jedes Jahr aufs neue ine Abfuhr erteilen muß.


the story:

Im Sommer 1995 traf ich auf eine legendäre Inline-Hockey-Partie der ersten Stunde:
Ernst Schmitzberger, Gerald Leitner, Ralph Dunkel, Wolfgang Köck, Gernot Zehner und FrischFruchtFranz hießen die Recken, die in mir erst das Feuer für
Hockey entfachen konnten. Damals bei Gott noch kein Inliner, der sein Sportgerät beherrschte (eher umgekehrt) begann ich zum ersten Mal richtig die Faszination des Spiels zu spüren: Speed, Koordination, Technik, Übersicht und praktisch immer am Spielgeschehen beteiligt sein – das sind die wesentliche Ingredienzien für eine Power-Sportart!

Im Jahr darauf haben wir dann unter dem Namen „Roller Rats Liezen“ bei einigen Turnieren teilgenommen, und dabei lernen müssen, dass andere Cracks auch des Spieles mächtig waren. So haben uns zum Beispiel die Kärnter Teams beim Inline-Hockey-Event am Wörthersee doch mehr oder weniger eindeutig in die Schranken verwiesen.
Doch kaum einer der damaligen Mitstreiter wird vergessen, als wir gegen den späteren Turniersieger bereits in der zweiten Minute mit 1:0 in Führung gingen… die Jungs mit der phenomenalen Optik und dem gar nicht dazupassen wollenden Können…

Durch Niederlagen am Spielfeld liessen wir uns aber nicht entmutigen, denn wir waren die eindeutigen Gewinner im „après-hockey“. In den folgenden Monaten und Saisonen nahmen wir noch an etlichen anderen Turnieren Teil, wovon die am Schwarzl Zentrum/Graz zu den besten zählten:
Zum Ersten speilten die Gegner vom Können her in unserer Liga und zweitens war die Mischung aus Hockey spielen, danach direkt in den erfrischenden Schotterteich mit anschliessendem Sonnenbad wirklich so perfekt, dass sich auch unsere eher sportlich desinteressierten Mädels 😉 dazu überreden liessen, das eine oder andere Mal mitzufahren.

Gegen Ende 1996 mussten wir dann feststellen, dass nicht nur uns Liezener das Hockey-Fieber angesteckt hat – nein: auch in unserem kleinen Vorort Rottenmann :-), gab es eine kleine aber feine Hockey-Crew rund um Ploder Tom, Maierhofer Klaus, Hörb, Mats und Andi. Bei einem kleinen Spielchen am Rottenmanner Billa-Parkplatz waren wir – ersatzgeschwächt – knapp unterlegen, was sich aber nicht unbedingt als Fehler herausstellte: Auf der anschliessenden Feier im Bodega – der Laden wurde damals von den Jungs geschmissen: ECHT TOP! – wurde der Grundstein für eine langjährige spielerische Partner- und Freundschaft gelegt und äusserst flüssig begossen…;-) und heute spielen Patrik und ich bei den Rottenmannern regelmässig Eishockey.

Seither treffen wir uns mehr oder weniger regelmässig vorwiegend auf dem ADEG-Parkplatz in Liezen, um unsere Rollen zum Glühen zu bringen.

 

The History – wie alles begann…