6:00 Uhr: Nach ca. 20 Minuten in der Wanne wurden die Wehen deutlich intensiver und die Möglichkeiten zur Regeneration verschwanden weitgehend. Hildegard öffnete mit einem gekonnten Griff die Fruchtblase – in der Wanne ein für mich weitgehend unspektakuläres Ereignis. geprägt durch Stories, Filme und etliche Arztserien „Hilfe, meine Fruchtblase ist geplatzt!“
Ein absolut beschissenes Gefühl als Mann nur da sitzen und nicht wirklich was tun zu können, während der Liebling leidet – vielmehr noch: irgendwie sogar am ihrem Leid selbst schuld zu sein |-|
Birgit bekam nun auch die ersten Presswehen und Hildegard schlüpfte in den fast Abendgarderobe-tauglichen Langarmhandschuh. Birgit war wenigstens etwas erleichtert, war das doch ein klares Zeichen dafür, dass es nun nicht mehr allzu lang gehen konnte.
Sie entschloss sich nach Empfehlung von Hildegard dazu, aus der Rücken- in die Hockerl-Lage an den Beckenrand zu wechseln.
6:20 Uhr: Jetzt wurde es ernst: Die Presswehen waren extrem stark, und nach der 4. Presswehe im Hockerln sagte Hildegard, dass das Kopferl bereits durch sei! „Jetzt weiter pressen. Druck´s aussa, Dei Putzerl!“ feuerte Hildegard die bald zweifache Mutter an. Und nach einer weiteren Presswehe war dann auch der restliche Körper durch! 88|
Ein unfassbarer Augenblick, als in der Morgendämmerung ein kleines grau-pinkes, mit Käseschmiere überzogenes, schrumpeliges Wesen duch das Wannenwasser trieb!
hi,
habe mir soeben die neue site mit der schilderung des geburtserlebnisses reingezogen, es war fast wie vor ca. 33 (+32) jahren, site bitte noch mit aktuellen fotos bestücken;-)