Der passive Wortschatz von Lilly ermöglichte innerhalb der letzten Wochen schon immer ausgedehntere „Unterhaltungen“.

Fragen mit „WO IST…?“, „WIE MACHT…?“ werden von unserem Superhirn mit Fingerzeig-unterstütztem „DA!“ bzw. lautmalerischen Tierlauten beantwortet. Gibt man ihr eines unserer Handies, hält sie es (meist verkehrt!) zum Ohr und rollt ein fragendes „ALLOOOO?“ über ihre lieblichen Kleinkind-Lippen.
Wir selbst werden bereits mit ausgesprochenem „BABA“ und „MAMMMA“ eindeutig zugeordnet – hat sich irgendwie, irgendwann so ergeben – leiter total unspektakulär für mich…

Die Kommunikation wurde speziell in dieser Woche noch zusehends beidseitiger:
Die Bedeutung von „Nein“ wird klar erkannt, gezielt eingesetzt und – verstärkt mit Kopfschütteln seitens Lilly – klar mitgeteilt.
Überredungsversuche fruchten schon teilweise – mit Zwang geht bei ihrem Kopf sowieso kaum was. Zusammenhängende Sätze werden mit angelernten bzw. vorgezeigten Tätigkeiten „richtig quittiert“ und bei Unvorhergesehenem probiert sie schon selbst eine Zeit lang rum, bevor sie Mama oder Papa mitteilt, dass da „was faul“ ist.
Wieder mal ein Traum, gemeinsam die nächste Stufe der Interaktion erklommen zu haben.
Á propos erklimmen: Stiegen rauf und runter, allein auf die Wohnzimmer-Couch und die phänomenale Leistung des „Hinsetzens“ gehören mittlerweile zum Standard-Bewegungsrepertoire ;-)