Job

Seit Abschluss meines Studiums konnte ich bei folgenden Firmen Berufserfahrung sammeln:

Seit Oktober ’07 arbeite ich bei AHT Cooling Systems in Rottenmann. Wir hatten bald nach Bestätigung der Schwangerschaft die Entscheidung getroffen, Lilly in unser beider Heimatstadt Liezen großzuziehen. Da ich mich bei meinem nächsten Abschnitt in die Rolle des Familienvaters voll einbringen wollte, war ein weiteres Engagement in Liechtenstein – und somit „Wochenend-Vaterschaft“ – trotz des hochinteressanten Automotive-Umfelds und der bereits aufgegleisten Karriere kein Thema. Nach ausgiebigem Abwägen der Alternativen fiel die Entscheidung auf die AHT in der ich bereits im 4.Bereich tätig bin

Einstieg als Qualitätsplaner als Schnittstelle zwischen Qualität und Entwicklung vor allem für

  • Qualitätsvorausplanung, Q-Gates
  • FMEA / QFD
  • Überarbeitung und Beschreibung des ProduktEntstehungsProzesses (PEP)
  • Aufbau Dokumentenmanagement
  • Aufbau und Einführung eines Intranet-Tools systematischen Verfolgung und Abstellung von Produktionsfehlern
  • Betreuung der ISO 9001:2008-Zertifizierung des neuen 2. Produktionswerks in Changshu/China
  • Rückführung „Lessons Learned“ in Entwicklungsprozess

Mit Jänner 09 bin ich schwerpunksmäßig in die Entwicklung gewechselt, wo meine Hauptaufgabe darin besteht, Kühlgeräte-Projekte gemäß unseres überarbeiteten PEP umzusetzen. Macht sehr viel Spaß – nicht nur wegen des sehr guten Team-Spirits, sondern auch weil es eine große Herausforderung ist auf Basis der selbst mitgestalteten Abläufe mit seinem Team eine Produktidee erfolgreich ins Ziel zu bringen!

Nach Umstrukturierungen gemäß unserer neu aufsgesetzten PEP-Abläufe wurde die bereichsübergreifende Projektierung 1 Stufe höher gehängt und ich wechselte mit Juli 2009 ins Produktmanagement, wo ich 5,5 Jahre für

  • Organisatorischen Aufbau des gänzlich neuen Geschäftsfeldes „Kühlregale
  • Produkt- und Produktportfolio-Management
  • operative Abwicklung aller Kühlregal-Projekte mit sämtl. werksweit zugeteilten Teammitgliedern
  • Unterstützung der Fachabteilungen mit angewandten Q- & E-Methoden
  • Neuentwicklung sowie kontinuierliche Optimierung zu noch besser anwendbaren Methoden, Tools, Reporting-Vorlagen und Kennzahlen
  • Analyse und Optimierung der Projektierungs-Abläufe bei allen Geräteprojekten AHT-weit

verantwortlich war.

Im Februar 2015 ergab sich die Chance wieder zurück in die Stabstelle QM zu wechseln. Als Verantwortlicher für Prozessorganisation bin ich zuständig für

  • Analyse und Optimierung firmeninterner Abläufe
  • Beschreibung, Abbildung und Schulung von Prozessen
  • Festlegung und Einführung vereinfachender und effizienzsteigernder Systeme
  • QM-System-Einführung und -Aufrechterhaltung in unseren aktuellen und künftigen Werken (ISO 9001:2015)
  • Wissensmanagement
  • KVP
AHT Cooling Systems entwickelt, produziert und vertreibt steckerfertige Kühl- und Tiefkühlgeräte für Lebensmittel und Getränke und ist im Segment der steckerfertigen TK-Truhen Weltmarktführer! Hauptkunden sind

  • Diskonter wie Aldi/Hofer, Lidl…
  • Eiscreme-Hersteller wie Unilever (Eskimo/Langnese), Nestlé…
  • Getränkehersteller wie RedBull

Es werden pro Jahr rund 230.000 Kühlgeräte am Standort in Rottenmann produziert. Der Exportanteil liegt aktuell bei rd. 98%! Freshness -> WORLDWIDE!

Von März ´03 bis Septemper 07 war ich bei ThyssenKrupp Presta in Eschen/FL beschäftigt. Die Presta-Gruppe ist Teil der ThyssenKrupp Technologies und in 2 Bereiche gegliedert:

  • Camshafts / Nockenwellen
  • Steering / Lenkungen

und weltweit an damals 11 Standorten niedergelassen.
Im Geschäftsbereich Lenkungen zeichnete ich 3 Jahre als Projektleiter für Fertigungsplanung für die

  • Qualität
  • Termineinhaltung und
  • Kosten

der Lenksäulen in den PKWs von morgen verantwortlich.
Zu den Hauptkunden zählen die VW/Audi-, Ford/Mazda/Volvo-, FIAT/Alfa/Lancia-Gruppen – um nur die wichtigsten zu nennen…

Ein Job im Automotive-Umfeld war schon immer eines meiner Ziele und die TK-Presta-Gruppe gab mir die Möglichkeiten, die ich zur Entfaltung im Job brauche. Innerhalb der letzten Jahre wurden durchwegs zweistellige Zuwachsraten erzielt – trotz schwierigem wirtschaftlichem Umfeld…
Mit diesen Perspektiven sollte die Entwicklung und Fertigung von Lenksystemen eine ausreichend grosse und facettenreiche Spielwiese für die nächsten Jahre sein.
Einen kleinen Blick hinter den Zukunfts-Vorhang gibt diese Folie…

Ich war im Rahmen einer ExPat-Vereinbarung ein halbes Jahr im US-Standort Terre Haute/IN, baute in dem neuen Werk meine in Europa projektierte Lenksäulen-Montagelinie auf und begleitete den Hochlauf des Standortes.

1 Monat nach der Rückkehr aus den USA übernahm ich die Verantwortung für die gesamte technische Projektierung innerhalb der Fertigungsplanung und war mit meinen 9 Projektleitern für alle Montage-Anlagen der TK Presta-Gruppe weltweit verantwortlich. Jährliches Gesamtinvestvolumen: rd. 33 Mio EUR, das zu etwa 2/3 für Typenintegrationen auf bestehenden Linie und zu 1/3 für Anschaffung von Neuanlagen aufgewandt wurde.
Während dieser Zeit durfte ich im kleinen Kreis des Nachwuchs-Kaders zahlreiche, für mich extrem wertvolle Seminare & Tagungen besuchen und nachhaltige Führungserfahrung sammlen.
Dafür bin ich auch heute noch dankbar, da ich die darin vermittelte Führungsethik und ergebnisorientierte Arbeitsweise sehr verinnerlicht habe. Diese sind Basis für meine weiteren beruflichen Erfolge!

Von Herbst 2003 bis Februar 2004 orientierte mich beruflich um – und zwar in Richtung Selbständigkeit/Freelancer. Meine Firma TOP-Solutions (daher die URL der Homepage!) sollte Dienstleistungen im Bereich Engineering, IT und Networking mit Schwerpunkt Industrielösungen angesiedelt sein. Dieses große Spektrum an Betätigungsfeldern kann natürlich nicht in der von mir beabsichtigten Professionalität von Beginn an geboten werden. Deswegen vorerst der Focus auf Engineering-Tätigkeiten und dann stufenweise die weiteren Standbeine gemeinsam mit Mitarbeitern aufbauen – mein Businessplan zum Unternehmensstart war detailliert ausgearbeitet, als meine Cash-Cow geschlachtet wurde: Die eCard als Ersatz des herkömmlichen Krankenscheins wurde kurzerhand von Vater Staat auf 2005 verschoben.
Bei meinen (er)nüchtern(d)en Rekalkulationen blieb nicht der ewartete Verdienst, sodass ich das in der Zwischenzeit eingetroffene lukrative Angebot der Firma ThyssenKrupp Presta annahm…

Ein „Nachruf“ ist hier zu finden…

Von 20.10.2000 (1 Woche nach meiner Diplomprüfung!) bis 31.07.2002 arbeitete ich an der Weiterentwicklung des unter studies beschriebenen Projektes zur Serien-Tauglichkeit. Da damit ein Patentierungsverfahren einhergeht, welches noch nicht abgeschlossen ist, kann ich hier keine Details zu meiner Arbeit posten . Die offiziellen Mühlen mahlen eben sehr langsam…
Ich habe jedoch in der im Downloads-Bereich zwei Vorträge zum Download, in denen ich das Konzept, die Zielsetzungen und die Lösungsvorschläge darstelle.

Es sei nur soviel verraten:
Unser Team hat damals vom FFF (ForschungsFörderungsFonds) für Frühjahr/Sommer 2003 einen Termin bei „Modern Times“ angeboten bekommen! Wenn alles glatt geht, kann sich spätestens dort jeder mal einen griffigeren Eindruck weiter unten gebotenen grauen Theorie holen  – so mancher wird verblüfft sein, wie schnell Industrie-Roboter heutzutage arbeiten 😉

Es ist klar, dass ich als Berufseinsteiger noch ziemlich euphorisch an bzw. in die Arbeit ging. Aber ich war wirklich sehr zufrieden mit meinen Arbeitsbedingungen und dem -klima. In unserem Team waren fünf Leute fest angestellt, die folgende Kernkompetenzen hatten:

  •     DI Alexander Robé (Software-Design und -Programmierung der gesamten Fertigungszelle, Intranet-Datenbank, EDV-Administration)

  •     DI Johannes Köberl (Konstruktion der gesamten Fertigungszelle – in Zusammenarbeit mit der MUL und Zulieferfirmen)

  •     Ing. Helmut Peter (Konstruktion von Einzelkomponenten mit der internen CAD: PRO/Enigneer)

  •     Thomas Strasser (Elektrikermeister, mechanische Bauten, Programmier-Assistenz – vorwiegend SPS)

  •     Jörg Stieg (CNC-Fräser, Dreher, Fertigung von Einzelteilen der Fertigungszelle)

– eine kleine „Daniel Düsentrieb-Abteilung“ also, die auszog, um die Welt zu erobern… 🙂

Während der letzten 2 Jahre waren mein Kollege und ich zum jährlich stattfindenden KABI-Forum der Fa. Technodat (dort trifft sich das WhoIsWho der deutschsprachigen Kabelkonfektionsszene) eingeladen, um dort den Entwicklungsstand zu präsentieren.
Diese Vorträge (Powerpoint) können im Downloads-Bereich heruntergeladen werden…

Extrakt aus dem Dienstzeugnis von Eltrona-RKT:

Herr DI Alexander Robé, geboren am 16.01.1975, wohnhaft in 8940 Liezen, war in unserer Firma Eltrona-RKT von 23.10.2000 bis 31.07.2002 als Leiter der Software-Entwicklung beschäftigt.

Sein Arbeitsgebiet umfasste Software-Konzeption bis hin zur Umsetzung im Rahmen des Projektes „Kabelbaum-Legeroboter“. Im Detail wurden dabei folgende Projektanforderungen vom ihm erfolgreich realisiert:

  • Prozessablaufplanung und Projektierung
  • Generische Roboterbewegungsroutinen (KUKA KRC1) und Anbindung des Roboters an externe Peripherie mittels CAN (Greifer-Steuerung) und RS232 (Video-Messsysteme)
  • SPS-Programmierung zur Roboter-Greifersteuerung (CAN), sowie einer Magazin-Bestückungsstation auf B&R 2003/2005-Systemen (RS232: Transponder und Maschinen-
  • Synchronisation, ACOPOS: Servomotoren)
  • Einrichtung einer Offline-Simulation der gesamten Roboter-Fertigungszelle (KRSIM)
  • Intranet-Datenbank (HTML, PHP, MySQL, JavaScript, Linux) zur Maschinensteuerung
  • Algorithmen zur Optimierung von Kabellängen, einer Gehäuse-Bestückungsreihenfolge und der Maschinen-Auslastung (Rüstzeiten-Minimierung) inkl. deren Implementierung
  • Verfassen von Lasten- und Pflichtenheften für externe Auftragnehmer und Betreuung bis hin zur Abnahme
  • 2 Vorträge auf dem alljährlichen KABI-Forum der Firma Technodat, Sbg.
  • EDV-Administration innerhalb der gesamten Entwicklungsabteilung

Sein Ausscheiden aus unserem Unternehmen erfolgt ausdrücklich, zu unserem allergrößten Bedauern, auf seinen eigenen Wunsch. Wir können ihn in Bezug auf seine fachliche bzw. persönliche Qualifikation nur bestens weiterempfehlen. Für seinen weiteren Berufsweg wünschen wir ihm das Allerbeste.